Etikette

ETIKETTE


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Etikette?

Braucht doch kein Mensch. Jeder weiß doch, wie man sich benimmt. Könnte man meinen. Täuscht man sich aber. Oder: Weiß vielleicht jeder, machen aber nicht alle, auf jeden Fall nicht immer. Dabei ist es doch ganz einfach. Hat ja viel mit Rücksicht zu tun und mit Respekt. Und mit mir*.

*„Wenn jeder vor seiner Tür kehrt, ist die Stadt sauber.”
Chinesisches Sprichwort

Auf dem Platz

Golfer grüßen. Jeder jeden. Jede jede. Jede jeden. Und jeder jede. Ganz einfach. Golfer nehmen Rücksicht. Auf andere, auf wen sonst? Und Sie rufen „Fore!”, laut und deutlich, immer dann, wenn andere insbesondere durch fehlgeschlagenen Golfbälle gefährdet sind. Und das ist oft.

Los geht’s: Am ersten Abschlag.

Bitte pünktlich: Und pünktlich heißt einige Minuten vor der Startzeit. Alles im Griff: Sie wissen, welchen Ball Sie spielen. Oder Sie haben ihn markiert. Oder beides. Und Sie haben alles dabei: Bälle, Tees, Stift, Pitchgabel. Ach ja, und Schläger. Quiet please: Ganz besonders am ersten Abschlag.


Und dann: Auf der Bahn.

Greenkeeper sind unsere wichtigsten Helfer: Sie haben immer Vorrecht und ihre Sicherheit ist unbedingt zu beachten.

Abstand wahren: Zu anderen Spielern, die eine Schlag ausführen wollen. Merke: Manche brauchen mehr, manche weniger. Entwickeln Sie Gespür.

Bereit sein: Wenn Sie dran sind, sollten Sie auch schlagen können. Zweiten Ball immer griffbereit haben.

Und: Lieber den Provisorischen spielen als zurücklaufen.

Zügig voran: Spielfluss flüssig halten, andere nicht warten lassen … selbst nicht warten müssen.

Streng verboten: Abschlagen, wenn andere Spieler noch in Reichweite sind.

Zwischenstopp: Immer dort, wo andere schlagen oder putten – die Kraft liegt schließlich in der Ruhe.

Selbstverständlich: Wir hinterlassen den Platz so, wie wir ihn vorzufinden wünschen. Divots einsetzen und festtreten, Bunker harken, Harken zurücklegen, fertig.

Intelligent bewegen: Natürlich fahren wir nicht über Abschläge, Grüns, Vorgrüns und nicht zwischen Bunker und Grün. Das Golfbag gehört nicht aufs Grün und den Trolley stellen wir so, dass wir den Abschlag auf dem kürzesten Weg erreichen. Und wir versuchen, uns wegeökonomisch fortzubewegen. Versuchen Sie mal.

Augenhöhe: Wir bleiben ungefähr auf Höhe des schlagenden Spielers. Und gucken. Wohin? Na, raten Sie mal.

Danke: Falls eine Bahn vor Ihnen frei ist, oder falls Sie überproportional lange suchen müssen, bitte durchspielen lassen – danke.

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Endlich: Auf dem Grün.

Das ist Pflicht: Pitchmarken beseitigen, lieber eine mehr als eine zu wenig.

Muss man wissen: Nie in die Puttlinie eines Spielers treten, bei Erforderlichkeit den eigenen Ball markieren und aufnehmen, nicht im Sichtfeld des Puttenden stehen. Weiß man doch.

Bedienen: Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu nahe am Loch stehen, und dass Ihr Schatten nicht auf die Puttlinie fällt.

Vorsicht: Beim Zurückstecken der Fahne nicht die Lochkante beschädigen. Nehmen Sie lieber beide Hände.

Und zügig: das Grün verlassen. Das Aufschreiben kann bis zu nächsten Abschlag warten, der folgende Flight nicht.

Bekleidung

Golfer sind angezogen. In aller Regel. Für Damen und Herren sind Poloshirts mit Kragen erwünscht, T-Shirts, Tanktops oder Trägerhemden dagegen nicht. Der Rest ist Geschmackssache.


Handy & Co.

Golfer golfen. Alles andere kann warten. Nehmen Sie Rücksicht und schalten ihr Handy auf dem Platz, auf der Terrasse und im Klubhaus aus.

Im Klubhaus

Golfer wissen: Sich zu benehmen. Sie achten auf Sauberkeit und Ordnung. Ganz selbstverständlich reinigen sie ihre Schuhe vor dem Betreten des Klubhauses gründlich, Hüte und Caps legen sie ab. In der Gastronomie tragen Sie dem Anlass angemessene Kleidung. Bei Siegerehrungen und Veranstaltungen gilt der jeweils ausgeschriebene Dresscode.

Kleiner Tipp:
Mit sportlich-elegant liegen Sie so gut wie niemals falsch.

Und jetzt?

Schönes Spiel.

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