Pfüati, Heinz!

Pfüati, Heinz!

Corona zum Trotz haben wir am vergangenen Samstag unseren längstjährigen Captain Heinz Risinger mit Abstand und Maske,
mit weniger Teilnehmern als urspünglich geplant, aber nicht weniger herzlich verabschiedet. Rund 25 Mittwochsmänner hatten
im Anschluss an das Wettspiel noch in unserer Gastronomie Platz und eine Mahlzeit eingenommen. Völlig überraschend und
unerwartet trudelte dann auch noch Risinger persönlich im Rudolf ein.

Diesen Umstand nutzte Ersatzcaptain Bretschneider für eine spontane, bajuwarisch (an)gehauchte Ansprache zu Ehren des
Scheidenden, der es an einigen wohlgesetzten Worten ebenfallls nicht lange fehlen ließ. Gut in diesen folkloristischen Rahmen
passte auch die schmackhafte Oktoberfest-Lebkuchenherzen-Dekoration mit der Aufschrift „Pfüati Heinz!”, die unser Mittwochsbruder
Jörg Papendieck, ja eigentlich zur Abschiedsfeier, spendiert hatte, und die nun doch wieder so stimmungsvoll ins Gesamtbild passte.
Genauso glücklich fügte es sich, weil das Risi zugedachte und von Ecki Walter gerahmte MM-Bild „Danke Heinz!” (siehe Anlage) direkt
vor Ort übergeben werden konnte und dieses nicht auf postalisch-unpersönlichem Wege zugestellt werden musste.

Nach Vortrag der inschriftlichen Dankesbotschaft gab es Standing Ovations für HR, die von dem um eine dezente Dramaturgie
stets bemühten Ersatzcaptain geradezu abgewürgt werden mussten. Im Anschluß daran nutzte Michael Kluge die Gelegenheit, um
einige Wort an Heinz zu richten und ein Geschenkpaket zu überreichen, das allerdings erst am heutigen Montag zu öffnen gestattet
sei. An schloss sich dann auch noch Präsident Christian Schütte mit einem Grußwort im Namen des Vorstands an den zu Ehrenden.

Als der schier unermüdliche Axel Marburger mit einer fertig ausgewerteten Ergebnisliste des nachmittäglichen Scramble in die Runde
platze, wurde es noch einmal zu einer tendenziell heiklen Aufgabe für die Mittwochsmänner, die Euphorie im Zaum zu halten. Schön
war es dann aber zu erleben, mit welcher Disziplin und maskenbewehrt sich die Gewinner ihre Preise abholten, wie Shake-Hands und
Umarmungen, die ja in solchen Situationen üblich und an der Tagesordnung sind, vermieden und wie eifrig Desinfektionsmittel genutzt
wurden. Der Ehrenpreis des Turniers, der Gründungswimpel der Mittwochsmänner von 1965, den Bretschneider nach eigenen Angaben
aus den Trümmern des alten Klubhauses geborgen zu haben vorgab, wurde schließlich an Ehren-Captain Heinz Risinger verliehen, also
leihweise überreicht, was Fuchs Risinger mit einem listigen „Schaunmermal” kommentierte. Standing Ovations Part 2.

Einzeln oder mit minimal 1,5-metrigem Abstand in Zweiergruppen verabschiedeten sich die MM im Laufe des Abends sukzessive,
sodass auch an dieser Stelle ausschließlich korrektes Verhalten zu beobachten war. Mit Fug und Recht darf sich also unsere in der
Tat und in jeder Beziehung vorbildliche Spielgruppe in einen wohlverdienten Winterschlaf verabschieden, erwartungsfroh davon
ausgehend, dass soviel Tugend im neuen Jahr mit einer phänomenalen Saison belohnt werden wird.

Daran – und an dieser Stelle sind wir uns ganz, ganz sicher – besteht zumindest im MM-Captains-Team keinerlei Zweifel.
Herzliche Grüße von Axel & Martin.

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